FINA organisiert sich mit einem agilen Rollenmodell. Dabei werden viele Prinzipien einer “Selbstführenden Organisation” umgesetzt. Deshalb gestalten sich unsere Hierarchien sehr flach und ist gleichzeitig Leadership in alle Rollen und auf jeden Mitarbeiter verteilt. Der Führungsstil orientiert sich dementsprechend an Prinzipien, die im heute rasch voranschreitenden Wandel am erfolgversprechendsten erscheinen und die FINA’s Werte der sozialen Nachhaltigkeit am besten erfüllen.

Drei Rollen erfordern besonders gut entwickelte Leadership Skills:

  1. Branch Manager
  2. Business Developer
  3. Geschäftsleitung

 

Entwicklung von Leadership-Fähigkeiten geht alle etwas an

Führung heisst: Zu einem zielgerichteten gemeinsamen Handeln kommen. Damit besitzt Leadership in jeder Rolle einen gewissen Wert.

Grundsätzlich ist praktisch jede Person, ungeachtet irgendeiner formalen Position, in bestimmten Situationen ein Leader. Es ist für FINA wünschenswert, dass möglichst viele von uns die im folgenden beschriebenen Leadership-Kompetenzen entwickeln.

 

Was macht jemanden zum Leader?

Menschen unterstützen automatisch und gerne eine andere Person, sofern diese folgende «Zustände» in ihnen hervorruft oder diese Qualitäten in einer Gruppe fördert:

(Quelle: E. Obeng)

Leader bist Du also nicht wenn «Chef» auf Deiner Visitenkarte steht, sondern dann, wenn Du regelmässig bei anderen Personen obige «Zustände» auslöst.

 

Was bedeutet «Führungsarbeit»?

Leadership ist kein fixer Status, sondern ein kontinuierlicher Prozess und damit eine Arbeit wie jede andere, die man regelmässig ausführt und in der man sich stetig verbessern kann. Führungsarbeit heisst nicht, über jemandem zu stehen, sondern einen speziellen und wichtigen Beitrag zum Gesamten zu leisten.

Dieser «Führungs- Beitrag» kann mithilfe von 6 Praktiken beschrieben werden, die speziell von Branch Manager, Business Developer und Geschäftsleitung, aber auch von allen andern Rollen regelmässig immer wieder ausgeführt werden können. Im folgenden werden diese Führungspraktiken erläutert.

 

Die 6 Leadership Praktiken (6E)

(Quellen: John W. Gardner/ B. Burchard)

 

Envision

(Eine mögliche  Zukunft ausmalen, vorstellen, vergegenwärtigen)

Gute Führungskräfte malen sich immer wieder aus, wie die Welt (oder eine gewisse Situation/ Teilbereich) morgen sein könnte. Eine Welt, auf die sie gemeinsam mit anderen hinarbeiten. Ohne Visionen gehen Organisationen zugrunde.

«Envision»  bedeutet nicht, einmal eine grosse Vision zu kreieren. «Envision» ist eine regelmässige Praxis, den Fokus darauf zu richten, wie «das Morgen» besser aussehen könnte. Dies kann sich auf eine spezifische Situation, ein Problem oder auch auf die gesamte Organisation beziehen. Es bedeutet einfach ausgedrückt auch: “Den Fokus auf lohnende Ziele lenken.”

 

Enlist

(Jemanden für etwas gewinnen, Commitment erzeugen)

Andere Menschen für ein Ziel, eine Vision gewinnen. Sie einladen, ihre Meinung dazu zu äussern, in welche Richtung das Team oder die Organisation steuern soll. Denn Menschen unterstützen vor allem das, was sie selbst auch mitgestalten. Wenn Mitarbeiter oder Kollegen involviert sind in die Kreation der möglichen Zukunft, sind sie engagierter.

 

Embody

(Verkörpern, ausdrücken)

Leader verkörpern ihre Botschaft. Sie stehen für etwas ein. Es ist die Kongruenz zwischen dem was sie sagen und wie sie sich verhalten. Menschen glauben die Nachricht nur, wenn sie dem Überbringer vertrauen. Die wichtigste Währung einer Führungskraft ist deshalb das Vertrauen.

 

Empower

(Ermächtigen)

Leader schenken anderen Menschen Vertrauen und geben ihnen Autonomie, um selbständig an der gemeinsamen Vision zu arbeiten. Sie statten ihre Kollegen mit allen notwendigen Informationen und Kompetenzen aus, damit sie Entscheide selbständig treffen können.

 

Evaluate

(Messen, evaluieren, bewerten)

Regelmässig evaluieren Leader bei sich selbst und im Team Skills, entstehende  Bedürfnisse und die Moral (Befindlichkeit).
Sie stellen Fragen wie: Machen wir einen exzellenten Job? Machen wir Fortschritte? Wenn nicht, warum?

Leader geben ehrliches, direktes und zeitnahes Feedback. Gute Leader sind achtsam und präsent.

 

Encourage

(Ermutigen)

Eines der mächtigsten Führungsinstrumente ist es, die Aufmerksamkeit anderer zu lenken. Prinzip: «Das, worauf ich die Aufmerksamkeit lenke, das wächst.» Möchten wir, dass der Fortschritt oder dass Defizite wachsen?

Gute Führungskräfte ermutigen und inspirieren deshalb andere Menschen regelmässig. Sie «erwischen» Kollegen in Situationen, in denen sie etwas besonders gut machen und schenken ihnen ehrliche Anerkennung. Sie loben Fortschritte und nicht erst die Perfektion.

Sie motivieren auch durch ihr eigenes Beispiel und durch ihre Leidenschaft für die gemeinsame Sache.

Besonders wenn es hart wird oder das Team enttäuscht ist – und das passiert unweigerlich von Zeit zu Zeit – bleibt ein Leader stabil und ermutigt die Kollegen, weiter für die Sache zu kämpfen oder neue realistische Ziele zu finden.

 

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