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Falls Sie diese Aufgabe jedoch selbst übernehmen möchten, könnten Sie mit unseren Tipps allenfalls Ihre Steuerlast ein wenig verringern:

  1. Spenden
    Spenden ist nicht nur eine gute Geste und sehr wertvoll für die Empfänger, sondern werden auch staatlich unterstützt, indem sie von den Steuern in Abzug gebracht werden können. Wichtig sind die Belegnachweise!
    In einigen Kantonen können ein paar hundert Franken, z.B. 500.- ohne Belege als «Diverse Spenden» abgezogen werden.
  2. Krankheitskosten
    Selbstgetragene Krankheitskosten wie Selbstbehalte etc. können abgezogen werden, sofern sie 5% vom Reineinkommen übersteigen.
  3. Parteispende
    Beiträge an politische Parteien sind abzugsberechtigt.
  4. Schenkung Konkubinat
    Schenkungen an Konkubinats Partner fallen oft teuer aus. Eine Möglichkeit um dieser Steuerbelastung entgegen zu wirken ist ein Liegenschaftserwerb in einem Kanton mit deutlich geringeren Besteuerungen. Nach einer gewissen Frist kann die Immobilie als Schenkung an den Partner übertragen werden. Denn Immobilien werden an ihrem Standort besteuert und nicht in Ihrem Wohnkanton.
  5. Fremde Kinderbetreuung
    Abziehbar sind bis 10 000.- Fremdbetreuungskosten für Kinder. Bei getrennten Eltern wird der Abzug vom sorgeberechtigten Elternteil gemacht. Bei gemeinsamer Betreuung wird der Abzug geteilt.
  6. Unterhalt bei getrennten Eltern
    Wenn getrennte Eltern Unterhaltzahlungen leisten, steht demjenigen mit dem höheren Einkommen der Kinderabzug zu. Der andere Elternteil darf den Unterstützungsabzug geltend machen.
  7. Kinderabzug
    Der Kinderabzug kann auch für Erwachsene Kinder in Ausbildung geltend gemacht werden. Die Kantone TI, TG und ZH wie auch GE sehen eine Alterslimite von 25 beziehungsweise 26 Jahren vor, wogegen in bestimmten Kantonen die Einkommenslimite des Kindes entscheidend ist. Die Einkommenslimiten bewegen sich von 10 000.- CHF bis 20 000.-CHF.
  8. Weitere Abzüge für Kinder
    Der Elternteil, der den Kinderabzug geltend macht, kann bei den Bundessteuern auch einen Abzug für Sparzinsen und Versicherungen von 700 Franken geltend machen. Leisten beide Eltern Unterhaltszahlungen, können beide diesen Abzug vornehmen.
  9. Der Umzug und seine Folgen
    Wegen tieferer Steuerbelastung einen Umzug zu tätigen ist selten zu empfehlen. Neben der Steuerbelastung müssen auch weitere Kostenpunkte beachtet werden. Mietkosten, Lebenshaltungskosten, Arbeitsweg etc.
  10. Heiratsstrafe bei der Steuerbehörde
    In einigen Kantonen lohnt sich die Heirat inzwischen auch für Doppelverdiener. Dank gewissen Mehrabzügen fällt die Steuerbelastung gar tiefer aus, in Ausnahme von Topverdienern. (Bundessteuer)
  11. Offene Rechnungen
    Offene Rechnungen am Jahresende können als Schuld vom Vermögen abgezogen werden.
  12. Kaufen und renovieren
    In allen Kantonen dürfen nun Renovationskosten auch in den ersten fünf Jahren nach dem Erwerb einer Liegenschaft abgezogen werden.
  13. Unterhalt bei Wohneigentum
    Die Unterhaltskosten bei Wohneigentum übersteigen schnell mal den Pauschalabzug. Gebühren für Wasserzähler, die Kosten für Heizungsservice-Abonnemente oder der Aufwand für die Erstellung von Heizkostenabrechnungen kann jährlich geltend gemacht werden.
  14. Renovationen auf mehrere Jahre staffeln
    Renovationen auf mehrere Jahre aufgeteilt, führt unter Umständen zu einem höheren Steuervorteil aufgrund der Steuerprogression und des Grenzsteuersatzes.
  15. Weniger Vermögenssteuern mit Immobilien
    Wer in Immobilien investiert, kann Steuern sparen. Da für die Steuerbehörde lediglich der amtliche Wert als steuerbar gilt.
  16. Wertvermehrende Investitionen bei Wohneigentum
    Alle Belege aufbewahren! Erneuerungskosten, welche wertvermehrend sind, können bei einem Liegenschaftsverkauf abgezogen werden. Sie reduzieren den allfälligen Grundstückgewinn.
  17. Schuldbrief als Unterhaltskosten
    Die Erstellung eines Schuldbriefes bei einem Neubau kann als Unterhaltskosten von den Steuern abgesetzt werden.
  18. Indirekt amortisieren statt Vorbezug für Wohneigentum
    Indirekte Amortisation der Hypothek mit den Guthaben der Pensionskasse oder 3a Geldern ist günstiger als ein Vorbezug zum Erwerb von Wohneigentum. Die Auszahlungsbesteuerung entfällt. (ist immer individuell anzuschauen was sich mehr lohnt)
  19. Umzug vor oder nach Silvester
    Ein Umzug in einen Wohnort mit höheren Steuern sollte möglichst nach dem 31. Dezember erfolgen. Umgekehrt ist ein Umzug in einen steuergünstigeren Wohnort kurz vor Silvester ratsam.
  20. Arbeitsweg mit ÖV
    Es können sowohl Kosten für den öffentlichen Verkehr wie auch Kosten für Autofahrten abgezogen werden. Es können jedoch nicht beide Möglichkeiten gleichzeitig in Abzug gebracht werden. Autofahrten sind nur abzugsfähig, wenn die Reisezeit um eine Stunde pro Tag verkürzt wird im Vergleich zu ÖV.
  21. Ausbildung
    Folgende Auslagen für eine Ausbildung können abgezogen werden:
    Kurs- und Prüfungsgebühren, Anfahrtskosten, Kosten für Unterkunft und Verpflegung, Unterlagen- und Materialkosten.
  22. Auszeit oder Weltreise über die kalten Wintermonate
    Eine längere Reise bietet sich am besten über den Jahreswechsel an. Die Lohnminderung fällt somit auf beide Steuerjahre und reduziert somit die Steuerprogression beider.
  23. Weniger Einkommen aber hohe Steuerraten
    Bei einer Einkommensänderung sind hohe Steuerraten sehr unangenehm. Um dieser finanziellen Mehrbelastung entgegen zu wirken, kann eine Reduktion der Ratenzahlung gewünscht werden.
  24. AHV-Beiträge nachzahlen
    Nach einem längeren Auslandaufenthalt ist eine Nachzahlung der entfallenen AHV Beiträgen ratsam. (Eine Nachzahlung ist fünf Jahre rückwirkend möglich.) Diese Beiträge können vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden. Dasselbe gilt für AHV-Beiträge, die von Frühpensionierten geleistet werden.
  25. Abzug für Nebeneinkünfte
    In den meisten Kantonen können für Nebeneinkünfte pauschal 20 % oder 800.- CHF bis 2400, CHF abgezogen werden.
  26. Säule 3a
    Auch reine Risikoversicherungen im Rahmen der Säule 3a können steuerlich in Abzug gebracht werden. Zu beachten ist lediglich, den Maximalbetrag von CHF 6768.- (Stand 2018) nicht zu überschreiten. Bei Personen welche keiner Pensionskasse angeschlossen sind gilt der maximale Beitrag in die 3a Säule von 20 % des Nettolohnes, höchstens aber 33 840.- CHF. (Stand 2018)
  27. Vorsorgegelder gestaffelt auszahlen lassen
    Zu empfehlen ist eine gestaffelte Auszahlung der Vorsorgegelder auf verschiedene Steuerjahre. Dadurch lässt sich die Steuerprogression brechen.
  28. Flexible 3a-Versicherungen
    Lebensversicherungen im Rahmen der Säule 3a waren verpönt. Vor allem für junge Leute. Mit der langen Laufzeit wurde eine fixe Prämienzahlung zementiert, die später oft zu einer finanziellen Bürde wurde. Eine vorzeitige Auflösung ist zwar mit dem Übertrag auf ein anderes 3a-Produkt möglich, aber mit herben Einbussen verbunden. Inzwischen gibt es jedoch eine ganze Reihe von flexiblen Versicherungsprodukten, bei denen Prämienunterbrüche möglich sind.
  29. Einkäufe in die Pensionskasse
    Einkäufe in die Pensionskasse sind steuerlich abzugsfähig analog wie bei der 3. Säule. Die Höhe eines möglichen Einkaufes ist dem Pensionskassenleistungsblatt zu entnehmen oder zu bestellen.
  30. Vermögensverwaltungsgebühren
    Depotgebühren und Vermögensverwaltungskosten können von den Steuern abgezogen werden. Oft kann sich der Pauschalabzug von 0,5 bis 3 Promille des Vermögens, höchstens aber 6000 Franken, lohnen.
  31. Selbstanzeige bei Schwarzgeld
    Die Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung ist straffrei. Eine solche Selbstanzeige darf jedoch nur einmal im Leben angewendet werden. Mit dieser Selbstanzeige entfällt eine Busse, jedoch werden Nachsteuern inklusive aufgelaufene Verzugszinsen in Rechnung gestellt. (10 Jahre rückwirkend)
  32. Erben von Schwarzgeld
    Im Gegensatz zur Selbstanzeige bei eigenem Schwarzgeld, werden bei geerbtem Schwarzgeld Nachsteuer und Verzugszinsen nur für drei und nicht zehn Jahre rückwirkend erhoben. Auch eine Busse entfällt.
  33. Steuerfreie Dividenden
    Gewisse Aktien mit hohen Dividenden sind für private Anleger steuerfrei.

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